#wirbleibenzuhause und nähen zusammen mit der Familie Mehrweg Mundmasken

Im Handel sind zur Zeit leider kein Mundmasken mehr zu bekommen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könnte die Übertragungswege einer Coronavirus-Infektion reduzieren. Da die Viren über Tröpfchen übertragen werden, kann ein Schutz helfen. Besonders aber, wenn man selbst infiziert sein könnte, ist der Schutz sinnvoll.

Wir alle bleiben ja vernünftigerweise zuhause, die Kinder sind um uns und wollen sinnvoll beschäftigt werden. Da haben wir uns überlegt, einfach selbst Mundmasken zu nähen. Zum Glück verfügt die Oma über eine beachtliche Auswahl an Stoffen, die sie uns zur Verfügung gestellt hat. Und so ein einfache Maske lässt sich relativ gut selbst nähen. Noch dazu ist er wasch- und wiederverwendbar und schont somit Ressourcen. Zusammen mit meiner 11-jährigen Tochter haben wir schon einige Mundmasken genäht. Das macht echt spaß und so geht´s:

Benötigt wird dafür kochfeste Baumwolle, Nähmaschine, Schere, Bleistift und Bügeleisen.

1. Für die Bänder (die hinter dem Ohr gebunden werden): 2 mal 65 cm langer und 3,50 cm breiter Stoffstreifen

2. Für den Mund-Nasenbereich: 17 cm x 17 cm im Stoffbruch (also 34 cm) großer Stoff

Ist das Ein- und Ausatmen des doppelten Stoffs ohne größeren Atemwiderstand möglich, ist das Material geeignet.

Für die Bänder den Stoff anzeichnen und ausschneiden. Dann mit dem Bügeleisen erst zur Hälfte Umbügeln und dann nochmal jede Hälfte nochmals halbieren, so das es zur Mitte jeweils eingeschlagen werden kann.

Für den Mund-Nasenbereich den Stoff anzeichnen (17 x 17 cm bzw. 17 x 34 cm) und ausschneiden. Die offene Kante zusammennähen und glatt bügeln. In das Stofftuch einfach 3 gleichmäßig verteilte Falten (Faltentiefe ca. 1 – 1,5 cm) bügeln.

Die eingebügelten Falten des Stofftuchs zusammenlegen und mittig auf beiden Seiten mit je einem Band, mit Nadeln feststecken. Am Bandanfang dann alles zusammennähen.

Zur Pflege: Nach der Benutzung muss die Maske gewaschen und getrocknet werden. Fasst man mit schmutzigen Händen die Maske an, ist der Schutz nicht mehr unbedingt gegeben.

WICHTIG: Dieser selbst gemachte Schutz ist weder geprüft noch zertifiziert. Da im Handel aber Mundmasken knapp werden und diese zudem dringend in Kliniken und anderen Einrichtungen gebraucht werden, kann eine solche Idee Sinn machen. Die Herstellung und Benutzung ist eigenverantwortlich.

Experten raten dazu, dennoch zusätzlich auf das gründliche Händewaschen und Hygienemaßnahmen zu achten. 

Solltet ihr noch Fragen haben, bitte einfach melden!